"Der Name Ziegelhöttler hat seinen Ursprung in der damaligen Ziegelbrennerei am östlichen Rand der Gemeinde Herisau. Die Ziegelhütte befand sich dort, wo die Appenzeller-Bahn ihre parallele Linie zur St.Gallerstrasse verlässt und durch einen Geländeeinschnitt in den Rüdlenwald Richtung Gossau rollt. Eine Gesellige Runde hatte sich auch im Jahr 1919 eingefunden. Scheidweg-Wirt Ulrich Schläpfer, der in jungen Jahren eine Zeit in Deutschland verbracht hatte, hat vermutlich den "Rosenmontags-Virus" eingeschleppt und damit die Ziegelhöttler angesteckt. Dieser Fasnachtsmontag 3. März 1919 war es dann auch, welcher als Anfang der Ziegelhöttler-Fasnacht in die Geschichte eingegangen ist. Jedes Jahr, wenn es wieder neue "Gwändli" gibt lässt sich der Fan-Club etwas spezielles einfallen und überraschen die Ziegelhöttler immer wieder mit speziellem, sei es mit Hüten, Kravatten oder sonst mit etwas selbst gebasteltem."